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Exponate im Sporttauchermuseum Berlin

Die "Tauchtax" – Eine Dresdner Rarität


Angesteckt durch die Filme von Hans Hass zog es Anfang er 1950iger Jahre immer mehr Menschen in allen Teilen Deutschlands unter die Wasseroberfläche. Da es im Ostteil Deutschlands wenig Unterwasser-Equipment gab, wurden die meisten Gehäuse für den Taucheinsatz in Heimarbeit im Eigenbau hergestellt. Aber es gab auch Ausnahmen: So wurde in Dresden durch die Firma C.O. Curow unter Mitwirkung des Augenoptikermeisters Harry Fippel das UW-Gehäuse Tauchtax für die Kleinbildkameras Taxona entwickelt und serienmäßig produziert. Die Entwicklung soll auf einen Kundenauftrag einer Tauchgruppe im Jahre 1952 zurückgehen.




Die Taxona war eine kleine 24x24 mm Kamera aus dem Hause VEB Zeiss Ikon (Dresden). Da die Taxona sehr klein war, konnte auch das Unterwassergehäuse klein und kompakt gehalten werden. Es handelte sich um ein robustes Aluminiumgehäuse mit Rahmensucher zur Peilung und Festlegung des Bildausschnittes. Das Gehäuse bestand aus zwei topfähnlichen Hälften, die durch einen Gummi abgedichtet wurden. Der runde hintere „Topf“ hatte Tragegriffe. Beide Hälften wurden mit 4 großen handlichen Schrauben verschlossen. Aufgrund der geringen Größe und des verwendeten Materials war das Tauchtax-Gehäuse sehr leicht und konnte beim Tauchen problemlos um den Hals getragen werden.




Die Bedienung war recht einfach. Alle für den Taucher wichtigen Bedienelemente waren außen angeordnet. Das Gehäuse verfügte über einen Aufzug, einen Auslöser, ein Einstellrad zur Wahl der Belichtungszeit und ein Einstellrad zur Wahl der Entfernung. Nur die Blende musste vor dem Einbau der Kamera in das Gehäuse voreingestellt werden. Zur universellen Einsetzbarkeit über als auch unter Wasser waren auf der Entfernungseinstellung zwei unterschiedliche Entfernungsskalen angebracht. So konnte die unterschiedliche Lichtbrechung an Land und unter Wasser berücksichtigt werden. Alle Durchführungen durch das Gehäuse nach außen wurden durch Stopfbuchsen (ähnlich wie früher die Wasserhähne) gedichtet, in denen sich eine gefettete Wattefüllung bzw. ein gefetteter Hanfring befand.




Der Rahmensucher soll jedoch sehr gewöhnungsbedürftig gewesen sein. "Abgeschnittene" Köpfe von Tauchern oder halbe Fische ohne Schwanz oder Kopf kamen immer wieder vor. Auch musste die Entfernung ziemlich präzise geschätzt werden, um nicht zu unscharfe Fotos zu erhalten. Doch mit etwas Übung konnte man den Bildausschnitt und die Entfernung einigermaßen bestimmen.

Im Sporttauchermuseum Berlin-Wendenschloß sind sowohl das UW-Gehäuse Tauchtax als auch die dazugehörige Kamera Taxona ausgestellt.




Wer das Museum kennenlernen möchte, ist zu einem Besuch herzlich eingeladen. Da das Museum ehrenamtlich betrieben wird, wird aber um vorherige Anmeldung gebeten.

Kontakt:

Sporttauchermuseum Berlin-Wendenschloß
c/o Tauchsportklub Adlershof im ProSport 24 e.V.
Wendenschloßstraße 420
12557 Berlin

Öffnungszeiten:
Donnerstags von 17-20 Uhr oder nach vorheriger Anmeldung (Tel.: 0170-3409148)



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