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Tauchen in Brandenburg

Die Kriegskasse im Großen Mochowsee


Nicht einmal 100 km südöstlich von Berlin am Rande des Spreewalds befindet sich der Große Mochowsee. Der von teilweise sehr steilen Uferhängen geprägte See hat die Form eines langgezogenen „S“. Er ist bis zu 20 m tief; die mittlere Tiefe beträgt 9 m. Man erreicht den Großen Mochowsee am besten über die B 320 und biegt bei Lambsdorf Richtung Mochow ab. Hier befindet sich am Südufer des Sees eine gute Einstiegstelle. Jedoch muss man vorher den steilen Uferhang überwinden.

Mochowsee

Mochowsee


Im Norden trennt ein Damm den Großen Mochowsee vom Kleinen Mochowsee. Hier soll es während des Dreißigjährigen Krieges zu heftigen Kämpfen zwischen Schweden und kaiserlichen Truppen gekommen sein. Mochow wurde im Dreißigjährigen Krieg völlig zerstört.

Mochowsee

Mochowsee

Mochowsee


Auch Napoleon Truppen sollen auf dem Weg nach Russland an dem Ufer des Sees gewesen sein. Der Überlieferung nach soll ein Wagen mit der Kriegskasse der napoleonischen Armee die steilen Hänge des Ufers hinunter in den See gerutscht sein. So entstand die Geschichte vom Goldwagen im Mochowsee. Es wird auch berichtet, dass Napoleon in den Gasthof Graßmehl in Mochow verweilt hat. Ob er den Ort tatsächlich durchgequert hat, gilt allerdings nicht als sicher. Doch die Hoffnung auf einen Fund aus der Kriegskasse Napoleons macht ein Tauchgang im Großen Mochowsee spannend.

Mittlerweile gibt es jedoch Bestrebungen, den See unter Naturschutz zu stellen. Wer im Großen Mochowsee tauchen möchte, sollte sich also bei der zuständigen Behörde über etwaige Tauchverbote erkundigen.

Text und Fotos: Roger Blum


Wissenswertes:

Geschichten über versunkene Kriegskassen kursieren beinahe im Dutzend in der Mark Brandenburg. Ob im Großen Mochowsee, im Deulowitzer See oder in den Seen von Drebkau oder Platkau … überall wird von alten Kriegskassen auf dem Grund der Seen berichtet. Die meisten Geschichten handeln von napoleonische Kriegskassen. Wer eine echte Kriegskasse anschauen will, der kann dies im Museum Fürstenwalde tun. Dort ist eine Generalskriegskasse des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. (1688-1740) ausgestellt. Die Truhe ist 1,76 m lang, 85 cm hoch und 85 cm breit und besteht aus 5 cm dicken Eichenbrettern. Sie ist knapp 150 kg schwer. Gefunden wurde dieses einzigartige Stück jedoch nicht auf dem Grund eines Sees, sondern auf dem Dachboden einer Brauerei. Es ist dennoch zu hoffen, dass irgendwo da unten im Wasser unserer heimischen Seen vielleicht doch noch eine Kiste mit Napoleons Schätzen liegt.


Generalskriegskasse des Soldatenkönigs aus dem Museum Fürstenwalde



Rechtstipps für Sondengänger und Schatztaucher
Der Normzweck des Fundrechts ist es einerseits, die Eigentumsrechte des Verlierers zu schützen, andererseits für den Fall, dass der Verlierer unbekannt bleibt, einen originären Eigentumserwerb des Finders zu ermöglichen und damit die Eigentumsordnung zu bereinigen. Dazu wurde ein gesetzliches Schuldverhältnis mit Anzeige- und Erhaltungspflichten geschaffen und es findet sich ein besonderer Tatbestand des Eigentumserwerbs an Fundsachen im Sachenrecht des BGB. Das bürgerlich-rechtliche Eigentumsrecht wird in einigen Bundesländern durch das öffentlich-rechtliche Denkmalschutzrecht verdrängt. Die Denkmalschutzgesetze enthalten teilweise eine Regelung – das sog. Schatzregal – der das Eigentumsrecht am Schatzfund dem Staat zuweist. Nachfolgend sollen Fund, Schatzfund und der denkmalschutzrechtliche Fundbegriff vorgestellt und voneinander abgegrenzt werden sowie die Rechtsbeziehungen zwischen den Beteiligten erörtert werden. [mehr]


Auf den Spuren des Schatzes vom Toplitzsee

Der Toplitzsee ist der wohl geheimnisumwittertste See des Salzkammerguts. Er befindet sich auf 718 m Seehöhe am Fuß des Toten Gebirges. Hier sollen SS- und Wehrmachtseinheiten in den letzten Kriegstagen dutzende Kisten versenkt haben, in denen sich Gold, Banknoten sowie geheime Dokumente befunden haben sollen. Auch das legendäre Bernsteinzimmer wurde schon am Grund des über 100 m tiefen Sees vermutet. [mehr]


Schatzgeschichten aus dem Salzkammergut

Die Region in Oberösterreich um Bad Ischl und Hallstatt war in den letzten Kriegstagen Zufluchtsort für viele prominente Nazigrößen. Es verbreiteten sich schnell Gerüchte von mitgeführtem Fluchtgeld, Kriegskassen und Beutegold, welches in den Seen des Salzkammergutes versenkt worden sein soll. Seit dem zieht es Taucher und Schatzjäger aus aller Welt ins Salzkammergut. Der Toplitzsee ist der wohl geheimnisumwittertste See des Salzkammerguts. [mehr]


Der Schatz im Stolpsee

Bekannt ist der Stolpsee durch eine sich hartnäckig haltende Schatzgeschichte: Angeblich wurden auf Befehl Hermann Görings kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs in dem See 18 Kisten voller Gold und Platin versenkt. Schon zu DDR-Zeiten hatte die Staatssicherheit nach dem vermeintlichen Schatz gesucht. Im Jahre 1981 hatte der Stern-Redakteur Gerd Heidemann die Schatzkarte der Stasi-Auslandsspionageeinheit HVA präsentiert. Erich Mielke höchstpersönlich soll die Schatzsuche - die den Decknamen "Herbstwind" erhielt - genehmigt haben. Doch die Suche blieb bisher erfolglos. [mehr]


Abtauchen in Wendenschloß (Berlin-Köpenick)

Wendenschloß liegt im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick etwa dreieinhalb Kilometer von der Altstadt Köpenick entfernt. Der Name verweist auf die Wenden, die hier einst wohnten. Hier machten die Taucher des Tauchsportklubs Adlershof im ProSport24 e.V. vor dem Historischen Fährhaus eine interessante Entdeckung. In 2-3 m Tiefe entdeckten sie zufällig einige gut erhaltene Tassen, Teller und Kaffeekännchen der MITROPA. [mehr]


Der Piratenschatz von Bel Ombre

Die Bucht Beau Vallon auf den Seychellen zieht Schatzsucher aus der ganzen Welt an. Hier soll angeblich seit 250 Jahren ein riesiger Piratenschatz verborgen sein, nach dem noch heute fieberhaft gesucht wird. Dabei soll es sich um Gold und Diamanten aus dem portugiesischen Schiff Nossa Senhora do Cabo e São Pedro handeln, die der Freibeuter La Buze 1721 gekapert hatte. Der Schatz mit einem geschätzten Wert von 200 Mio. Dollar ist für die Behörden der Seychellen amtlich. Das Betreten der Grabungsstelle ist strikt verboten. [mehr]

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