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von Roger Blum

Internationaler Museumstag 2015

Zeitreise durch die Welt des Tauchens


Am 17. Mai 2015 fand der 38. Internationalen Museumstag statt. Auch das Sporttaucher-Museum Berlin-Wendenschloß beteiligte sich an der jährlich stattfindenden Veranstaltung, die die Öffentlichkeit auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und die thematische Vielfalt aufmerksam machen soll. In Deutschland steht die Initiative unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Bundesrates.

Otmar Richter (rechts) führte am Museumstag durch das Sporttaucher-Museum des Tauchsportklubs Adlershof


Das Sporttaucher-Museum Berlin-Wendenschloß gewährte Einblicke in die Welt des Tauchens. Otmar Richter, Leiter des Museums, führte interessierte Besucher von 10 bis 18 Uhr durch das Museum. Ausgestellt sind neben Fundstücken aus heimischen Seen und Flüssen insbesondere historische Tauchtechnik aus den Anfängen der Sporttaucherei, z.B. selbstgebaute Kompressoren, Atemregeler, Unterwasserkameras und Tauchanzüge sowie Fotos aus mehreren Jahrzehnten Tauchgeschichte. Die Ausstellungsstücke zeigen, wie sich die Sporttaucherei im Laufe der Jahrzehnte verändert hat.

Anfang der 1950iger Jahre von Kurt Mallwitz gebauter Pressluft-Druckminderer Mundstücke (Eigenbau Eckart Richter, 1962)


Das Sporttaucher-Museum konnte auch eine Vielzahl neuer Exponate präsentieren, u.a. einen 1,30 m langen Unterwasser-Scooter aus dem Jahre 1961, eine Unterwasserkamera „Rolleimarin IV“ der Fa. Franke & Heidecke aus dem Jahre 1954 sowie mehrere Tauchutensilien aus dem Nachlass von Franz Cech aus Wien. Dieser hatte in den Jahren 1945 bis 1952 eine Vielzahl von Gegenständen für die Expeditionen des österreichischen Meeresforschers Prof. Dr. Rupert Riedl entworfen und hergestellt.

Sporttauchermuseum Berlin Unterwasser-Scooter im Sporttauchermuseum Berlin Unterwasser-Scooter im Sporttauchermuseum Berlin
Sauerstoff-Kreislauftauchgerät (Eigenbau: Gerhard Steinert, 1962) Ausstellungsraum des Sporttaucher-Museums Berlin Unterwasser-Scooter aus dem Jahre 1961


Unterwasserkamera Rolleimarin IV

Rolleimarin IV - Die Kamera-Legende wurde unter Mitarbeit von Hans Hass in den Jahren 1949 bis 1954 von der Fa. Franke & Heidecke entwickelt. Sie ging 1954 in Serie und war zu jener Zeit eine der besten und meistverkauftesten Fotoausrüstungen.



Die Zeitreise durch die Welt des Tauchens endete um 18 Uhr. Wir hoffen, dass das Sporttaucher-Museum auch im nächsten Jahr am Internationalen Museumstag seine Türen öffnet. Wer das Museum früher kennenlernen möchte, ist zu einem Besuch herzlich eingeladen. Es befindet sich in den Vereinsräumen des Tauchsportklubs Adlershof im ProSport 24 e.V. (Wendenschloßstraße 420, 12557 Berlin). Da das Museum ehrenamtlich betrieben wird, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Unterwasserkamera Rolleimarin IV

Einstufiger Zweischlauchregler (Konstruktion und Bau: Eckart Richter, 1962)


Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Tauchsportklubs Adlershof unter www.tauchsportklub-adlershof.de.

Texte/Fotos: Roger Blum


Vorgestellt: Exponate des Sporttauchermuseums Wendenschloss

Mehrglasmaske mit aufblasbarem Gummischlauch (Baujahr ca. 1940 -1945)

Ende des Jahres 2014 erhielt das Sporttauchermuseum Berlin-Wendenschloss eine Schenkung aus dem Nachlass von Franz Cech aus Wien. Dieser hatte in den Jahren 1945 bis 1952 eine Vielzahl von Gegenständen für die Expeditionen des österreichischen Meeresforschers Prof. Dr. Rupert Riedl entworfen und hergestellt. Riedl war unter anderem Leiter der ersten österreichischen Nachkriegsexpedition "Unterwasser-Expedition Austria". [mehr]


Aus den Anfängen der Unterwasserfotografie in der DDR - Die Praktisix

Eine Herausforderung der Unterwasserfotografen die Fotoapparate wasserdicht und den Anforderungen unter der Wasseroberfläche bedienerfreundlich zu gestalten. Zu dieser Zeit war die "Praktisix" ein bekanntes Modell. Die klassische einäugige Spiegelreflexkamera für das Mittelformat (6 x 6) wurde im Jahre 1956 anlässlich der photokina eingeführt und in ihren ersten Versionen vom VEB Kamera-Werke Niedersedlitz von 1957 bis 1964 produziert. Sie war die Verläuferin der Pentacon Six. [mehr]


Exponate von der Unterwasser-Expedition Austria 1948/1949

Ende des Jahres 2014 erhielt das Sporttauchermuseum Berlin-Wendenschloß eine Schenkung aus dem Nachlass von Franz Cech (geb. 13.5.1923, gest. 8.6.2002) aus Wien. Dieser hatte eine Vielzahl von Gegenständen für die Expeditionen des österreichischen Meeresforschers Prof. Dr. Rupert Riedl entworfen und hergestellt. 1948/49 war Riedl unter anderem Leiter der ersten österreichischen Nachkriegsexpedition in Sizilien und in der nordafrikanischen Inselwelt. [mehr]






Tauchermuseum beteiligte sich am Museumstag 2016 Der Tauchsportklub Adlershof im ProSport Berlin e.V. beteiligte sich mit seinem Museum am 22. Mai 2016 am 39. Internationalen Museumstag (IMT). Uwe Scholz führte interessierte Taucher und Nichttaucher durch das vereinseigene Museum. Als neue Ausstellungsstücke konnte das Sporttauchermuseum eine Vielzahl von Eigenbaugeräten des Meeres- und Polarforschers Dr. Martin Rauschert präsentieren, z.B. Kameragehäuse aus den 1950iger Jahren. [mehr]

Abtauchen in Wendenschloß (Berlin-Köpenick) Wendenschloß liegt im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick etwa dreieinhalb Kilometer von der Altstadt Köpenick entfernt. Der Name verweist auf die Wenden, die hier einst wohnten. Hier machten die Taucher des Tauchsportklubs Adlershof im ProSport24 e.V. vor dem Historischen Fährhaus eine interessante Entdeckung. In 2-3 m Tiefe entdeckten sie zufällig einige gut erhaltene Tassen, Teller und Kaffeekännchen der MITROPA. [mehr]


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