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von Roger Blum

Tauchen in Berlin und Brandenburg

Die „Drei Heiligen Pfühle“ bei Wandlitz


Zwischen dem Wandlitzsee und dem Liepnitzsee, zwei bekannten Tauchgewässern im Norden Berlins, befinden sich die „Drei Heiligen Pfühle“. Die drei kleinen Seen sind beliebte Angelgewässer. Da die Uferzone und Flachwasserbereich recht sumpfig sind, ist das Tauchen hier nur eingeschränkt möglich.

Der Name „Drei Heilige Pfühle“ soll an ein früher an dieser Stelle vorhandenes Klostergut zurückgehen. Angeblich soll sich im Mittelalter am ersten der Pfühle auf einem Hügel – dem Klosterberg - der Nighenhof befunden haben. Er wird bereits in einer Urkunde von 1242 genannt. Von hier aus sollen die Besitzungen des Klosters Lehnin um Wandlitz verwaltet worden sein.


Das Kloster Lehnin war das erste und reichste aller Zisterzienser-Klöster in der Mark Brandenburg. Es wurde im Jahre 1542 aufgelöst. Angeblich sollen die Mönche Schatzdepots angelegt haben sollen, um ihre Reichtümer bei Gefahr rechtzeitig verbergen zu können. Aber wo befinden sich die über Jahrhunderte angehäuften Schätze? Vielleicht auch in der Umgebung des ehemaligen Klostergutshofs? Dass derartiges nicht unmöglich ist, zeigt, dass man im Zisterzienser-Nonnenkloster Heiligengrabe im Kreis Pritzwalk Mitte der 1980iger Jahre bei Ausgrabungen zum Zwecke der Installation einer neuen Heizungsanlage auf 390 versteckte Silbermünzen stieß. Womöglich sind auch an den „Heiligen Drei Pfühlen“ Schätze des Klosters Lehnin vergraben?

Noch eine andere Sage gehört in diesen Zusammenhang. Sie erzählt von einer versunkenen Glocke. Diese soll auf dem Grund der Heiligen Drei Pfühle ruhen. Sagen um versunkene Glocken kommen in Brandenburg recht häufig vor (vgl. auch: „Die versunkene Glocke im Straussee“). Sie könnten einen wahren Kern haben, denn in früheren Kriegszeiten wurden auch Kirchenglocken eingezogen, um sie als Beute wegzuschaffen oder zu Geschützen umzuschmelzen.




Der Chronik von Wandlitz ist zu entnehmen, dass das Klostergut Nighenhof wahrscheinlich im Jahre 1432 beim Durchzug der böhmischen Hussiten zerstört wurde. Um zu verhindern, dass wertvolle Klostergegenstände in die Hände der Hussiten gelangen, könnten sie die Mönche zuvor in den nahegelegenen Gewässern versenkt haben. Vielleicht hoffte man, sie in ruhigen Zeiten wieder zu bergen. Heute breiten sich hier sumpfige Wiesen und Schilf aus. Ob sich die versunkene Glocke oder der Lehniner Klosterschatz auf dem Grund einer der Drei Heiligen Pfühle befindet, ist ein bisher ungelöstes Rätsel. Jedenfalls erinnert heute nur noch das – mittlerweile geschlossene – Restaurant „Die versunkene Glocke“ an die Sage.

Text/Fotos: Roger Blum



Rechtstipps für Sondengänger und Schatztaucher
Der Normzweck des Fundrechts ist es einerseits, die Eigentumsrechte des Verlierers zu schützen, andererseits für den Fall, dass der Verlierer unbekannt bleibt, einen originären Eigentumserwerb des Finders zu ermöglichen und damit die Eigentumsordnung zu bereinigen. Dazu wurde ein gesetzliches Schuldverhältnis mit Anzeige- und Erhaltungspflichten geschaffen und es findet sich ein besonderer Tatbestand des Eigentumserwerbs an Fundsachen im Sachenrecht des BGB. Das bürgerlich-rechtliche Eigentumsrecht wird in einigen Bundesländern durch das öffentlich-rechtliche Denkmalschutzrecht verdrängt. Die Denkmalschutzgesetze enthalten teilweise eine Regelung – das sog. Schatzregal – der das Eigentumsrecht am Schatzfund dem Staat zuweist. Nachfolgend sollen Fund, Schatzfund und der denkmalschutzrechtliche Fundbegriff vorgestellt und voneinander abgegrenzt werden sowie die Rechtsbeziehungen zwischen den Beteiligten erörtert werden. [mehr]


Auf den Spuren des Schatzes vom Toplitzsee

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Schatzgeschichten aus dem Salzkammergut

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Die Kriegskasse im Großen Mochowsee

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Die versunkene Kriegskasse im Deulowitzer See

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Der Schatz im Stolpsee

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Einsames Waldidyll Bogensee

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