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von Roger Blum

Tauchen in Berlin und Brandenburg

Der Obersee bei Lanke - Tauchen im Naturpark Barnim


Nördlich von Berlin befindet sich der Naturpark Barnim mit seiner eiszeitlich geprägten Naturlandschaft. Wesentlicher Bestandteil des Naturparks Barnim ist das Wandlitz-Prendener Seengebiet, in dessen Zentrum sich der Obersee bei Lanke befindet. Der 12 ha große See ist aufgrund seiner guten Wasserqualität ein beliebtes Bade- und Tauchgewässer. Die Sichtweiten betragen meist 2 bis 3 m.


Obersee




Der Obersee ist Teil einer ehemaligen Schmelzwasserrinne, zu der auch der Liepnitzsee und der Hellsee gehören. Diese eiszeitliche Rinne ist von bis zu 30 m hohen Endmoränen umgeben. Das bewaldete Ufer fällt daher steil ab, was sich auch unter Wasser fortsetzt. Aufgrund dessen findet sich am Obersee nur ein schmaler Schilfstreifen.


Obersee

Der Obersee


Der sonnendurchflutete Uferbereich ist für Taucher am interessantesten. Vor dem Schilf findet man häufig die Weiße Seerose (Wasserlilie, Nymbhaea alba) mit ihren schönen weißen Blüten und der gelben Narbe. Zusammen mit den Seerosen kommt hier auch die Gelbe Teichrose (Große Mummel, Nuphar lutae) vor. Sie ist wesentlich kleiner als die Seerosen und hat eine gelbe Blüte. Unter dem Blattteppich und in dem Gewirr von Stengeln halten sich viele Jungfische auf, die wiederum Räuber wie den Hecht anlocken. Besonders in der Blütezeit der Seerosen von Juni bis September bietet der Schwimmblattbereich interessante Fotomotive. Bei Sonnenschein erlebt man hier schöne Lichtspiele. Beim Tauchen sollte man darauf achten, nicht mit den Flossen in die Seerosenfelder zu geraten und diese nicht zu beschädigen.


Hecht im Obersee

Hecht im Obersee



Der gesamte Bereich bis 4 m Wassertiefe ist dicht mit Wasserpflanzen wie Hornblatt oder Tausendblatt bewachsen. Gelegentlich sieht man einige Krebsscheren. Diese Wasserpflanze wird auch als Wasseraloe bezeichnet, da die Wuchsform ein wenig an Aloepflanzen erinnert. Im Pflanzendickicht trifft man auf Hechte, Barsche und viel Weißfisch. Als Besonderheit ist die Kleine Maräne hervorzuheben. Dies ist ein heringsartiger Fisch, der nur in Seen mit guter Wasserqualität zu finden ist. Auch Welse soll es in dem maximal 9 m tiefen See geben.

Alles in allem ist der Obersee ein interessantes Tauchziel vor den Toren Berlins. Gute Einstiegsmöglichkeiten findet man am Badestrand oder vor dem Parkplatz gegenüber dem Hotel „Seeschloss“.

Weitere Seen in der Umgebung sind der Liepnitzsee, in dem die Wracks einer abgestürzten Focke-Wulf Fw 190 und eines amerikanischen B-17 Bombers liegen sollen, sowie der Hellsee und der Bogensee.

Text/Fotos: Roger Blum




Englischer Bomber im Motzener See

Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges hatte Reichmarschall Hermann Göring in einer Rundfunkansprache vollmundig erklärt: "Wenn auch nur ein feindliches Flugzeug unser Reichsgebiet überfliegt, will ich Meier heißen!" Nur wenige Jahre später legten alliierte Bomberverbände deutsche Städte in Schutt und Asche. So auch am Vorabend des Heiligen Abends des Jahres 1943. Einer von ihnen wurde von deutschen Nachtjägern südlich von Berlin abgefangen und stützte in den Motzener See... [mehr]


Englischer Lancaster-Bomber in der Krummen Lanke bei Berlin

Die Krumme Lanke ist ein See im Südwesten Berlins im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Er hat eine Maximaltiefe von 6,60 m und eine mittlere Tiefe von 3,88 m. Der 1.100 m lange und 180 m breite See birgt ein interessantes Geheimnis. Hier ruhen die Überreste eines im Zweiten Weltkrieg abgeschossenen britischen Lancaster-Bombers. [mehr]


Der Lancaster-Bomber im Wünsdorfer See

Aufsehen erregte im Jahre 1997 die Bergung eines britischen Bombers vom Typ Avro 683 Lancaster MK 1 aus dem Zweiten Weltkrieg. Die rechte Tragfläche und das stark deformierte Rumpfteil des Lancaster-Bombers wurden angeblich in der Mitte des Wünsdorfer Sees in 5,5 m Wassertiefe gefunden. Mit Luftsäcken wurden die Teile des Bombers Richtung Badeanstalt Wünsdorf gezogen und dort mit einem Kran aus dem Wasser gehoben. Auch das eingefahrene Fahrwerksrad in der Tragfläche war noch gut erhalten. [mehr]


Geheimnisvolles Flugzeugwrack im Seddinsee

Der Seddinsee gehört zusammen mit dem Langen See, dem Krossinsee sowie der Großen Krampe zu einer ausgedehnten Seenlandschaft an der südöstlichen Stadtgrenze von Berlin. Die meist miesen Sichtweiten und der viele Bootsverkehr schrecken eigentlich vom Tauchen ab. Doch der See birgt ein kleines Geheimnis. Berichten zufolge soll im Nordosten des Sees bei Gosen am Zwiebusch während des 2. Weltkriegs ein Flugzeug abgestürzt sein. Es handelt sich nicht um den amerikanischen Bomber, der über Müggelheim abgeschossen wurde. [mehr]


Das Stolteraa-Wrack bei Warnemünde

Vor Stolteraa bei Warnemünde liegt in nur 6 m Tiefe das Wrack eines englischen Bombers, wahrscheinlich eines "Lancaster"-Bombers. Vom Flugzeug ist heute nicht mehr viel erhalten. Es liegt in vielen Kleinteilen verstreut auf dem steinigen Grund der Ostsee. Teile vom Motor, dem Fahrwerk, Reifen und die Gitterkonstruktion der Tragflächen sind gut zu finden. Mit etwas Glück findet man auch einen Propeller, der etwas weiter Richtung Land liegt. [mehr]


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