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von Roger Blum

Tauchen in Berlin und Brandenburg

Auf den Spuren des Bronzeschatzes von Bresinchen - Tauchen in der Kiesgrube Bresinchen (Guben / Lausitz)


Etwa 30 km nordöstlich von Cottbus und 6 km nordwestlich von Guben befindet sich die Kiesgrube Bresinchen. Man erreicht den kleinen See über die B 112 und biegt in Bresinchen rechts in die Coschener Straße ein. Der See ist maximal 8 m tief. Er ist von einem ausgeprägten Schilfgürtel umgeben. Die Unterwasserlandschaft wird von einem dichten Pflanzenbewuchs geprägt. Hier leben große Karpfen, Hechte, Schleie, Zander, Aale, Barsche und zahlreiche Plötzen und Rotfedern. Ein Einwohner berichtete mir auch, dass es angeblich große Welse in dem See geben soll. Auf dem Sandgrund sind auch häufig Kaulbarsche anzutreffen. Die beste Einstiegsstelle zum Tauchen ist der Badestrand am nordöstlichen Seeufer.


Kiesgrube Bresinchen


Seit 1869 wurde hier am Coschen-Bresinchener Höhenrand Kies abgebaut. Man benutzte den Kies zum Belegen von Eisenbahnstrecken und zum Straßenbau. Im Jahre 1964 wurde für die Bresinchener Kiesgrube der „VEB Zuschlagstoffe Frankfurt/Oder, Betriebsteil Kieswerk Coschen, Grube Bresinchen“ gegründet.




In der Kiesgrube wurde einer der größten bronzezeitlichen Depotfunde in der Niederlausitz gemacht. In zwei Tongefäßen fand man zahlreiche Bronzegegenstände, darunter mehrere verzierte Dolche, unter ihnen ein Dolch mit vier Goldscheiben auf der Griffstange, eine Doppelaxt, viele Randleistenbeile sowie mehrere Ringe.


Schatz von Bresinchen

Schatz von Bresinchen

Schatz von Bresinchen

Der Hortfund von Bresinchen im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg im Paulikloster/Brandenburg


Das Depot - auch als Hortfund von Bresinchen bekannt - wurde am 22. und 23. April 1954 geborgen. Der Fund wurde auf etwa 1700 v. Chr. datiert und der Aunjetitzer Kultur der Frühbronzezeit zugeordnet. Möglicherweise wurde das Depot als Schutz vor fremden Zugriff oder im Rahmen von Opferhandlungen angelegt, denn Dolche hatten in der Frühbronzezeit häufig einen religiösen Symbolgehalt. Sie konnten sowohl aus dem Besitz einzelner, herausragender Personen der opfernden Gruppe stammen oder auch als Besitz der gesamten Gemeinschaft geopfert worden sein. Heute sind Teile des Depotfundes von Bresinchen im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg im Paulikloster in Brandenburg an der Havel ausgestellt.




Die Kiesgrube Bresinchen wurde im Jahre 1975 geflutet. Heute ist sie ein beliebter Badesee und ein interessantes Tauchgewässer. Vielleicht findet man noch weitere Schätze auf dem Grund der Kiesgrube. Im Jahre 1981 sollen in der Kiesgrube unweit der Chaussee nach Neuzelle bronzezeitliche Scherben gefunden worden sein.

Text/Fotos: Roger Blum

Literatur:

Rolf Breddin, „Der Aunjetitzer Bronzehortfund von Bresinchen, Kr. Guben“ in „Veröffentlichungen des Museums für Ur- und Frühgeschichte Potsdam“, Nr. 5 (1969), S. 15-56.



Rechtstipps für Sondengänger und Schatztaucher
Der Normzweck des Fundrechts ist es einerseits, die Eigentumsrechte des Verlierers zu schützen, andererseits für den Fall, dass der Verlierer unbekannt bleibt, einen originären Eigentumserwerb des Finders zu ermöglichen und damit die Eigentumsordnung zu bereinigen. Dazu wurde ein gesetzliches Schuldverhältnis mit Anzeige- und Erhaltungspflichten geschaffen und es findet sich ein besonderer Tatbestand des Eigentumserwerbs an Fundsachen im Sachenrecht des BGB. Das bürgerlich-rechtliche Eigentumsrecht wird in einigen Bundesländern durch das öffentlich-rechtliche Denkmalschutzrecht verdrängt. Die Denkmalschutzgesetze enthalten teilweise eine Regelung – das sog. Schatzregal – der das Eigentumsrecht am Schatzfund dem Staat zuweist. Nachfolgend sollen Fund, Schatzfund und der denkmalschutzrechtliche Fundbegriff vorgestellt und voneinander abgegrenzt werden sowie die Rechtsbeziehungen zwischen den Beteiligten erörtert werden. [mehr]




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