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Flugzeugwracks

Englischer Lancaster-Bomber in der Krummen Lanke bei Berlin


Die Krumme Lanke ist ein See im Südwesten Berlins im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Er hat eine Maximaltiefe von 6,60 m und eine mittlere Tiefe von 3,88 m. Der 1.100 m lange und 180 m breite See birgt ein interessantes Geheimnis. Hier ruhen die Überreste eines im Zweiten Weltkrieg abgeschossenen britischen Lancaster-Bombers.

Krumme Lanke bei Berlin


Lancasters wurden, neben Nachtangriffen auf deutsche Städte, auch auf spezielle Bombenmissionen eingesetzt, wie etwa bei der Versenkung des deutschen Schlachtschiffes Tirpitz. Insgesamt flogen die Lancaster-Bomber im Zweiten Weltkrieg über 156.000 Einsätze und warfen dabei 608.612 t Bomben ab. Die normale Abwehrbewaffnung bestand aus acht 7.7 mm Maschinengewehren, die in Zwillingstürmen in der Nase bzw. auf der Rumpfoberseite sowie in einem hinteren Vierlingsturm installiert waren. Die britischen Bomberverbände flogen meist im Schutze der Nacht ohne Begleitschutz.

In der Krummen Lanke ruhen die Überreste der Lancaster III mit der Kennung EE173 EM-K. Sie gehörte zum Verband der in Spilsby Licolnshire stationierten 207. Squadron Bomber Command der Royal Air Force (RAF).

Der Abschuss ereignete sich am 30. Januar 1944. An Bord der Maschine befanden sich 7 Personen: Kommandant Pilot Officer Richard Burnet, Sergeant G. Read, Sergeant Kenneth W. C. Brown, Sergeant G. M. Gibb, Sergeant L. J. Barnes, Sergeant Raymond Roland Hawkins sowie Sergeant Arthur Pulman. Der Bomber wurde durch einen Nachtjäger abgefangen und unter Beschuss genommen. Dabei ist die linke Tragfläche in Brand geraten. Die Maschine stürzte in die Krumme Lanke. Augenzeugenberichte besagen, dass der Bomber kurz vor dem Absturz explodierte. Die Besatzung hatte zuvor jedoch die Maschine mit Fallschirmen verlassen. Dabei verunglückte der 19-jährige Borschütze Arthur Pulman tödlich. Die übrige Besatzung geriet in Kriegsgefangenschaft.

Am 4. Dezember 1970 begannen Taucher mit der Bergung des Flugzeugwracks. An Bord wurden Bomben, Treibstofftanks und Öl vermutet. Die Vermutung bestätigte sich nicht, so dass davon ausgegangen werden kann, dass der Bomber seine tödliche Fracht über Berlin bereits abgeworfen hatte. Die Taucher haben die meisten Teile des Flugzeugs geborgen. Lediglich Kleinteile sollen noch unter der Schlammschicht im See verteilt liegen.

Historisch Interessierte können am südwestlichen Seebereich die Waldsiedlung Krumme Lanke besuchen. Die Eigenheimsiedlung wurde im Jahre 1937 als Modellprojekt der SS gegründet. Hier sollte für Angehörige der in Berlin ansässigen SS-Funktionäre eine „geschlossene Siedlungsanlage“ geschaffen werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die verlassenen Häuser bevorzugt Verfolgten, Widerstandskämpfern und Flüchtlingen als Wohnraum zur Verfügung gestellt.

Hat jemand weitere Informationen zu dem Wrack? Oder vielleicht sogar historische Unterlagen oder Fotos?
Bitte an info [add] easydive24.de, ich freue mich über jeden Hinweis.

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