Home | Impressum | Kontakt
Easydive24.de
Startseite Tauchziele Tauchen in Deutschland Meeresleben Fisch-Führer Wracktauchen Tauchberichte Fotos Links






Was ist ein Schatz und wem gehört er?
Wann gilt ein Schatz als "verborgen"?
Was ist wenn man eine Sache entdeckt, deren Eigentümer noch ermittelbar ist?
Wer ist Finder?
Welche Pflichten hat der Finder?
Wie hoch ist der Finderlohn?
Kann der Finder den Ersatz seiner Aufwendungen verlangen?
Wann erwirbt der Finder das Eigentum an der gefundenen Sache?
Was passiert, wenn der Finder den Fund nicht anzeigt oder auf Nachfrage verheimlicht?



Flugzeugwracks

Die Dornier Do-17 im Bötzsee


Zwischen Strausberg und Altlandsberg bei Berlin befindet sich der Bötzsee. In den etwa 4 km langen und 400 m breiten See ist am 20. oder 21. Dezember 1944 ein deutsches Kampfflugzeug vom Typ Dornier Do 17 abgestürzt. Der zweimotorige Schulterdecker mit einziehbarem Fahrwerk wurde wegen seiner schlanken, eleganten Rumpfform auch als „Fliegender Bleistift“ bezeichnet.

Bötzsee bei Berlin


Die Maschine gehörte der Navigationsschule der Luftwaffe in Strausberg. Sie ist vom Fliegerhorst Strausberg zu einem Schulungsflug gestartet und in den Bötzsee gestürzt. Zur Unfallursache gibt es unterschiedliche Angaben: Die einen sprechen von einem Motorschaden; andere behaupten, die Maschine wurde von einem amerikanischen Jagdbomber abgeschossen. Als sicher gilt, dass die dreiköpfige Besatzung eine Notwasserung auf dem Bötzsee versuchte. Die Maschine raste mit hoher Geschwindigkeit auf das Westufer des Sees zu. In der Uferzone hatte das Flugzeug noch eine so hohe Geschwindigkeit, dass es sich auf den Kopf stellte und mit der Rumpfspitze und den beiden Motoren in den Seeboden bohrte. Kein Besatzungsmitglied überlebte das Unglück. Die Luftwaffe versuchte das Flugzeug zu bergen, doch bei Herausziehen riss die Rumpfspitze bis zu den Pilotensitzen ab und verblieb im See.

Der Bötzsee aus der Luft


Im Oktober 1998 wurde durch Taucher des Deutschen Unterwasserklubs Berlin im Auftrag des Deutschen Technikmuseums Berlin die Absturzstelle nochmals eingehend untersucht und Teile der Rumpfspitze geborgen. Gefunden wurden neben einigen Instrumenten auch ein gut erhaltenes Fußbodenstück des Co-Piloten. Unmittelbar neben den Fußpedalen sollen noch beide Fliegerstiefel des Co-Piloten vorhanden gewesen sein. Noch heute sind die beiden Trichter zu erkennen, wo sich die Motoren in den Seegrund gebohrt hatten.


Kommentare: (0)


Bisher keine Einträge...


Name
Kommentar:
 
Spamschutz: Wieviel ist 5 plus 4?
(Zum Schutz vor Spam bzw. Spam-Bots)
 
        


Das könnte Sie auch interessieren:


Das Stolteraa-Wrack (Deutschland) Vor Stolteraa bei Warnemünde liegt in nur 6 m Tiefe das Wrack eines englischen Bombers in der Ostsee. Vom Flugzeug ist heute nicht mehr viel erhalten. Es liegt in vielen Kleinteilen verstreut auf dem steinigen Grund der Ostsee. Teile vom Motor, dem Fahrwerk und die Gitterkonstruktion der Tragflächen sind gut zu finden. Mit etwas Glück findet man auch einen Propeller, der etwas weiter Richtung Land liegt. [mehr]

Lancaster-Bomber bei Berlin entdeckt (Deutschland) Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges hatte Reichmarschall Hermann Göring in einer Rundfunkansprache vollmundig erklärt: „Wenn auch nur ein feindliches Flugzeug unser Reichsgebiet überfliegt, will ich Meier heißen!“. Nur wenige Jahre später legten alliierte Bomberverbände deutsche Städte in Schutt und Asche. So auch am Vorabend des Heiligen Abends des Jahres 1943. Einer von ihnen wurde von deutschen Nachtjägern südlich von Berlin abgefangen und stützte bei Motzen ab. [mehr]


Weitere Informationen aus der Umgebung:


Startseite | Destinations / Tauchziele | Fischbestimmung | Tauchen in Deutschland | Wracktauchen | Schatztauchen
Allgemeine Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Impressum | Kontakt Easydive24