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Deutschland

Tauchen in der Kieler Förde


Der ehemaligen Ölpier von Mönkeberg

Ein sehr interessantes Tauchgebiet befindet sich bei Mönkeberg, einer Gemeinde im Kreis Plön in Schleswig-Holstein unmittelbar an der Kieler Förde. Unterhalb des Ölbergs gelangt man ans Wasser. Hier lag bis Ende des 2. Weltkriegs der Ölpier, an dem die Schiffe neues Öl bunkerten und altes entsorgten. Inmitten des Berges wurden nach 1933 zehn riesige, unterirdische Tankanlagen errichtet, die durch ein Rohrleitungssystem miteinander verbunden waren. Eine Pipeline führte zu einer Anlegebrücke am Ufer. Hier wurde der Strand, der sich von der Mönkeberger Dampferanlegestelle bis nach Dietrichsdorf erstreckte, aufgeschüttet und eine Spundwand gezogen. Diese ist heute noch vorhanden und kann gut betaucht werden. Das Ganze wurde durch eine Kaianlage befestigt und eine Landungsbrücke errichtet. Die Anlage zum Auftanken der Kriegsschiffe machte die Gegend zu einem der Hauptziele der alliierten Luftangriffe. Allein in der zweiten Jahreshälfte 1940 musste die Mönkeberger Bevölkerung 116 mal die Schutzräume aufsuchen. Bei den nächtlichen Großangriffen am 18./19. März 1941, am 7./8. und am 8./9. April 1941 griffen die alliierten Flugzeuge in mehreren Wellen an. Sie warfen zuerst Leuchtraketen und dann Spreng- und Brandbomben. Es ist daher beim Tauchen Vorsicht gebeten. Immer wieder werden unliebsame Hinterlassenschaften des 2. Weltkrieges an den Strand gespült.

Ölpier bei Mönkeberg

Krabbe

Ölpier bei Mönkeberg

Krabbe


Das Mönkeberger Ölpier wurde nach dem Krieg gesprengt. Man kann entlang der Spundwand im flachen Wasser tauchen. Die Überreste der Ölpier sind heute dicht bewachsen und bieten bei entsprechendem Sonnenstand schöne Fotomotive.

Geschichtliche Daten aus: „Mönkeberg in bewegter Zeit 1920 – 1950“, Chronik von Hans Schöner (2004)

Die Betonschute bei Kitzeberg

Ein weiteres interessantes, von Land aus zu erreichendes Tauchziel ist die „Betonschute“ von Kitzeberg. Kitzeberg ist ein Ortsteil der Gemeinde Heikendorf am Ostufer der Kieler Förde. Die „Betonschute“ ist leicht zu finden. Sie liegt nur etwa 70 m vom Strand entfernt und wird von einer schwarz-gelben Gefahrentonne gekennzeichnet. Eine gute Orientierungshilfe bietet der Meeresgrund, der im Bereich des Wracks langsam ansteigt und ganz mit Miesmuscheln bedeckt ist. Das Wrack befindet sich in einer Wassertiefe von 4 bis 5 m. Bei Flachwasser ragen noch Teile des Betonsockels aus dem Wasser.

Der Strand bei Kitzeberg

Wracktonne und Betonschute

In der Betonschute

Seestern und Strandgrundelbaby


Die Schute erinnert eher an einen gesprengten Bunker als an ein Schiffswrack. Sie besteht tatsächlich aus Beton. Diese Schiffsbauwiese ist vor allem in der rohstoffarmen Nachkriegszeit eingesetzt worden. Wie bei einer Schute üblich, besaß das Schiff keinen eigenen Antrieb, sondern wurde ausschließlich im Schlepp bewegt. Wie das Schiff gesunken ist, ist nicht bekannt, aber es wurde später gesprengt.

Man sollte sich etwas Zeit lassen, denn das Wrack ist in 15 bis 20 min umrundet. An zwei Stellen kann man ins Innere der Schute tauchen. Hier tummeln Jungfischschwärme, Grundeln, Seenadeln, Strandkrabben und mit etwas Glück trifft man sogar auf einen Aal. Unbedingt zu empfehlen ist es eine Lampe dabei zu haben, um einen Blick in den Laderaum werfen zu können. Die Decke ist dicht mir Muscheln, Seesternen, Aktinien und Seenelken bewachsen. Ein schönes Fotomotiv ist der Blick aus dem Inneren ins Freiwasser. Allerdings muss man beim Hineintauchen aufpassen, den Bewuchs nicht zu zerstören.

Tauchgebiet Korügen

Hier fällt der Strand hier auf 2 m ab, dann kommt eine Abbruchkante auf 5 bis 6 nach einem Seegrasfeld. Von hier aus soll es gemächlich auf 9 bis 10 m abfallen. Strandkrabbe, Butt und Co. sind die Tauchbegleiter. Die Besonderheit des Tauchplatzes liegt darin, in Sichtweite des U-Boot-Ehrenmals Möltenort zu tauchen. Es wurde auf der ehemaligen „Möltenorter Schanze“ in Heikendorf bei Kiel errichtet und ist der Erinnerung an die auf See gebliebenen deutschen U-Bootfahrer gewidmet. Die seeseitige Vorderfront wird von zwei Ehrenhallen flankiert. Diese sind die Zugänge zu einem halbkreisförmigen Gang an dessen Wänden Dutzende von Bronzeplatten mit den Namen von mehr als 35.000 deutschen U-Bootfahrern befestigt sind. Noch heute grüßen alle vorbeifahrenden deutschen U-Boote das Ehrenmal durch das Dippen ihrer Flagge.


Der Schiffsfriedhof von Ahrenshoop (Deutschland) Der Seegrund am Wrack besteht aus feinkörnigem Sand und kleinen bis mittelgroßen Steinen. Der von Miesmuscheln überzogene hölzerne Schiffskörper wird von unzähligen Schwimmgrundeln, Krabben, Ostsee- und Opossumgarnelen sowie von einigen Seeskorpionen und Butterfischen bewohnt. [mehr]

Die Waternymph vor Ahrenshoop (Deutschland) Im Jahre 1875 beschrieb der damalige Strandhauptmann Bathke die merkwürdige Strandung einer englischen Brigg namens „Water Nymph“ bei Ahrenshoop. Dem Bericht zufolge hatten Fischer die Besatzung gerettet und der örtliche Strandvogt mit einigen Männern versucht, das Schiff wieder flott zu bekommen. [mehr]

Verschwunden im Ostseesand – Wracktauchen am Darß (Deutschland) Erstes Ziel unseres Pfingstausflugs war ein östlich von Zingst liegendes Wrack, welches sich 400 m von der Küste entfernt in etwa 5 m Wassertiefe befindet. Auf Anhieb fanden wir das Skelett des alten Holzsegelschiffs. Der Schiffsrumpf ist etwa 27 m lang und in regelmäßigen Abständen ragten mannshohe Spanten aus dem Ostseegrund. [mehr]

Das Wrack der „Sturmvogel (Deutschland) Das Schiff sank 2006 während der Überführung von Rerik nach Kühlungsborn und liegt in nur 8 m Tiefe auf dem sandigen Grund der Ostsee. Motorblock, Getreibe und Schraube sowie Kleinteile wie Heißlüfter, Musikendstufe und einer Toilettenschüssel mit Spülung sind auf einer Fläche von 20 x 100 m verstreut. [mehr]

Das Katastrophenschiff - Tauchen an der „Jan Heweliusz“ (Deutschland) Etwa 20 Seemeilen nordöstlich von Rügen ruht das 140 m lange Fährschiff „Jan Heweliusz“. Riesengroß erhebt sich der düstere Stahlrumpf über den Grund. Das Schiffswrack übt auf mich eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Im grünen Dämmerlicht der Ostsee bleibt neben dem Sichtbaren immer Spielraum für die Phantasie. [mehr]

Gestrandet–Schiffswracks zwischen Dierhagen und Prerow (Deutschland) Häufig entdeckt man beim Strandspaziergang an der Ostsee Wrackteile, die an den Strand geworfen wurden und in vielen Gärten finden sich alte Anker, Beschläge und Spanten. Allein im Küstenabschnitt des Fischland und Darß sind Schätzungen zufolge ca. 500 Schiffe verunglückt, also etwa alle 100 m Küstenlinie ein Schiff. Bei der Mehrzahl der Seeunfälle handelte es sich um Strandungen von hölzernen Segelschiffen. [mehr]

Das Wrack der „Janne“ (Deutschland) Das bekannteste Wrack der Region Fischland-Darß ist das des finnischen Dreimastschoners „Janne“. Der im Jahre 1896 in Dänemark gebaute Großsegler strandete in der Nacht vom 13. zum 14. November 1930 am Strand von Dierhagen. Ein schwerer Sturm hatte das Schiff an die Küste getrieben. Es wird vermutet, dass die Besatzung Alkoholschmuggel betrieb, denn es sind größere Mengen Sprit beschlagnahmt worden. [mehr]
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