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Schiffwracks

Das Schmugglerschiff


Die Ostsee gehört weltweit zu den Gewässern mit den meisten Wracks. Allein im Küstenabschnitt des Fischland und Darß sind Schätzungen zufolge ca. 500 Schiffe verunglückt. In den Artikeln „Der Schiffsfriedhof von Ahrenshoop“ (Adlershofer Flossenblätter 65/2007), „Gestrandet – Schiffswracks zwischen Dierhagen und Zingst“ (Adlershofer Flossenblätter 73 und 74/2009) sowie „Die Wassernymphe“ (Adlershofer Flossenblätter 80/2010) hatte ich von unseren Funden berichtet.

In diesem Sommer haben wir ein neues Wrack betaucht. Bereits beim ersten Tauchgang konnten wir das unbekannte Wrack in 4 bis 5 m Tiefe vor Dierhagen lokalisieren. Es handelt sich um ein doppelt beplanktes Holzschiff mit einer Ladung fein säuberlich gestapelter Ziegelsteine. Der gute Zustand des Wracks lässt darauf schließen, dass das Wrack bisher von Plünderern verschont blieb. Wir fanden sogar noch die Reste des messingbeschlagenen Steuerrads.

Abtauchen vor Dierhagen

Ein Bronzenagel

Ziegelladung


Wahrscheinlich haben wir ein altes Schmugglerschiff entdeckt, denn bei unseren Tauchgängen entdeckten wir unter der Ziegelladung Scherben und Flaschenhälse von Wein- und Bierflaschen. Die Alkoholika waren offensichtlich unter der Ziegelladung versteckt worden. Das Besondere war, dass nicht nur die Weinflaschen mit Kork und Siegelwachs verschlossen waren, sondern auch die Bierflaschen einen Korkverschluss hatten. Aus diesem Detail schließen wir, dass das Schiff vor 1870 untergegangen sein muss. Denn ab 1870 wurde für Bierflaschen der sogenannte „Flensburger Verschluss“ eingeführt.

Flaschen mit der Aufschrift Jensen & Petersen

Flaschenreste unter Wasser


Im 19. Jahrhundert blühte der Alkoholschmuggel auf der Ostsee. So manch ein Schmugglerschiff ist gestrandet, weil der Kapitän sich während der Fahrt an seiner geheimen Fracht stärkte. Der Sanddorn-Likör „Andalö“ soll nach dem Boot des Schmugglers Carl Petter Andersson benannt sein, der mit seinem Boot von und nach Schweden pendelte. Und auch die Strandung des finnischen Dreimastschoners „Janne“ vor Dierhagen wird mit Alkoholschmuggel in Verbindung gebracht. Am 17. November 1930 notierte die „Mecklenburger Zeitung“, dass die Vermutung nahe liegt, dass die Besatzung der „Janne“ Spritschmuggel betrieb und dem Alkohol selbst in übermäßiger Weise zugesprochen hat. Es seien größere Mengen Sprit beschlagnahmt worden.

Bisher konnten wir das von uns gefundene Wrack noch nicht identifizieren. Einen entscheidenden Hinweis könnten aber die im Wrack gefundenen Bierflaschen bieten. Sie tragen die Aufschrift „Petersen & Jensen“. Allerdings konnten wir noch keine Brauerei mit dem Namen „Peterson & Jensen“ ausfindig machen. Hinweise, die zur Identifizierung des Schiffswracks führen, nehmen wir gern entgegen!

Kontakt: info[add]easydive24.de !


Ship wreck found; not identified yet.

Nowhere else in the world are there as many well preserved wooden wrecks as in the Baltic Sea. There are about 20 000 ships and smaller boats, but not all the wrecks have been discovered yet. Archaeologists believe there may be more than 100 000 of them! The coastline at peninsula Fischland and Darß is the last resting place of many, many ships. There are sunken more than 500 ships on this southern shore of the Baltic Sea.

For the last last years we have been searching for wrecks in this waters. We located several wreck sites and I wrote about the findings in three previous articles: „The Ship graveyard of Ahrenshoop“ (Adlershofer Flossenblätter 65/2007), „Cast away – Shipwrecks between Dierhagen and Zingst“ (Adlershofer Flossenblätter 73 and 74/2009) and „The Waternymph“ (Adlershofer Flossenblätter 80/2010). Please note that we don’t consider ourselves to be the discoverers of this sites.

Our current focus is on a wreck we have discovered in summer 2012 based on aerial photographs. The wreck is located near Dierhagen at a depth of between 4 and 5 meters. It is a well preserved wooden wreck with a load of stacked bricks. We believe that this wreck went undisturbed by previous divers due the presence of a brass-studded steering wheel.

Load of bricks

Steering wheel


At this point we are unable to identify the actual name of the ship, so for now we have named the wreck “Smuggler boat”, because we have found the remains of danish bottles of beer and liquor on the wreck site. We believe that the ship is sunken in the early to mid 19th century. We hope that the bottle may help to identify the history of the ship. The bottle carries the label "Petersen & Jensen" and is sealed with a lid of cork. We believe that the bottle was manufactured in Danmark before 1880. We would be very happy if you can help us to get more detailed information about this type of bottles and "Petersen & Jensen".

Contact: info[add]easydive24.de !

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