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Das Wrack der "Janne"


Häufig entdeckt man beim Strandspaziergang an der Ostsee Wrackteile, die an den Strand geworfen wurden und in vielen Gärten finden sich alte Anker, Beschläge und Spanten. Allein im Küstenabschnitt des Fischland und Darß sind Schätzungen zufolge ca. 500 Schiffe verunglückt. Bei der Mehrzahl der Seeunfälle handelte es sich um Schiffsstrandungen.

Die Ursachen dafür sind vielseitig. Zu nennen sind insbesondere die vielen Untiefen an der Küste. Die Schiffer navigierten meist nach den Informationen anderer Kapitäne und es fehlten häufig Instrumente, die eine genaue Ortsbestimmung erlaubt hätten. So waren die Seeleute gezwungen, mit Landsicht zu fahren. Dies wirkte sich bei Nacht, Nebel, Seegang, Regen oder Schneesturm katastrophal aus. Infolge der starken Strömung am Fischland und Darß durch die meist aus westlichen Richtungen wehenden Winde kam es zu Stromversetzungen, d.h. das Schiff wurde nach Osten hin abgetrieben, obwohl der Steuermann den Kurs nach Kompass beibehielt. Dadurch kamen die Schiffe dem Land unbemerkt nahe und oft war es zu spät, wenn das Schiff die erste Grundberührung hatte.

Das bekannteste Wrack dieser Region ist das des finnischen Dreimastschoners „Janne“. Der im Jahre 1896 in Dänemark gebaute Großsegler strandete in der Nacht vom 13. zum 14. November 1930 am Strand von Dierhagen. Ein schwerer Sturm hatte das Schiff an die Küste getrieben. Es wird vermutet, dass die Besatzung Alkoholschmuggel betrieb, denn es sind größere Mengen Sprit beschlagnahmt worden. Die Matrosen waren offensichtlich vom Alkohol angetrunken und verwechselten die Orientierungsfeuer. Das Schiff lief mit vollen Segeln auf den Strand. Lange Zeit lag das Wrack am Strand sichtbar, bis es in der Nachkriegszeit Opfer des Brennholzmangels wurde. Das ehemals stolze Schiff wurde bis zur Unkenntlichkeit zerstört. Heute sind nur noch bei Niedrigwasser einige wenige Teile zu sehen. Sie liegen etwa 100 Meter neben dem Hauptaufgang im flachen Wasser. Ein Schild am Strand weist auf die Untergangsstelle hin.



Der Schiffsfriedhof von Ahrenshoop (Deutschland) Der Seegrund am Wrack besteht aus feinkörnigem Sand und kleinen bis mittelgroßen Steinen. Der von Miesmuscheln überzogene hölzerne Schiffskörper wird von unzähligen Schwimmgrundeln, Krabben, Ostsee- und Opossumgarnelen sowie von einigen Seeskorpionen und Butterfischen bewohnt. [mehr]

Die Waternymph vor Ahrenshoop (Deutschland) Im Jahre 1875 beschrieb der damalige Strandhauptmann Bathke die merkwürdige Strandung einer englischen Brigg namens „Water Nymph“ bei Ahrenshoop. Dem Bericht zufolge hatten Fischer die Besatzung gerettet und der örtliche Strandvogt mit einigen Männern versucht, das Schiff wieder flott zu bekommen. [mehr]

Verschwunden im Ostseesand – Wracktauchen am Darß (Deutschland) Erstes Ziel unseres Pfingstausflugs war ein östlich von Zingst liegendes Wrack, welches sich 400 m von der Küste entfernt in etwa 5 m Wassertiefe befindet. Auf Anhieb fanden wir das Skelett des alten Holzsegelschiffs. Der Schiffsrumpf ist etwa 27 m lang und in regelmäßigen Abständen ragten mannshohe Spanten aus dem Ostseegrund. [mehr]

Das Katastrophenschiff - Tauchen an der „Jan Heweliusz“ (Deutschland) Etwa 20 Seemeilen nordöstlich von Rügen ruht das 140 m lange Fährschiff „Jan Heweliusz“. Riesengroß erhebt sich der düstere Stahlrumpf über den Grund. Das Schiffswrack übt auf mich eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Im grünen Dämmerlicht der Ostsee bleibt neben dem Sichtbaren immer Spielraum für die Phantasie. [mehr]

Die Betonschute von Kietzeberg (Deutschland) Die „Betonschute“ ist leicht zu finden. Sie liegt nur etwa 70 m vom Strand entfernt und wird von einer schwarz-gelben Gefahrentonne gekennzeichnet. Eine gute Orientierungshilfe bietet der Meeresgrund, der im Bereich des Wracks langsam ansteigt und ganz mit Miesmuscheln bedeckt ist. Das Wrack befindet sich in einer Wassertiefe von 4 bis 5 m. [mehr]

Das Wrack der „Sturmvogel (Deutschland) Das Schiff sank 2006 während der Überführung von Rerik nach Kühlungsborn und liegt in nur 8 m Tiefe auf dem sandigen Grund der Ostsee. Motorblock, Getreibe und Schraube sowie Kleinteile wie Heißlüfter, Musikendstufe und einer Toilettenschüssel mit Spülung sind auf einer Fläche von 20 x 100 m verstreut. [mehr]

Gestrandet–Schiffswracks zwischen Dierhagen und Prerow (Deutschland) Häufig entdeckt man beim Strandspaziergang an der Ostsee Wrackteile, die an den Strand geworfen wurden und in vielen Gärten finden sich alte Anker, Beschläge und Spanten. Allein im Küstenabschnitt des Fischland und Darß sind Schätzungen zufolge ca. 500 Schiffe verunglückt, also etwa alle 100 m Küstenlinie ein Schiff. Bei der Mehrzahl der Seeunfälle handelte es sich um Strandungen von hölzernen Segelschiffen. [mehr]
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