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von Roger Blum

Kenia

Das Waa-Wrack - H.M.S. Hildasay


Ein interessanter Tauchspot ist das Wrack der „H.M.S. Hildasay“. Es handelt sich um einen britischen Minensucher, der nördlich von Diani und Tiwi Beach, etwa in Höhe des kleinen Örtchens Waa, auf ein Riff aufgelaufen ist. Das Wrack ist daher auch als „Waa-Wrack“ bekannt.

Die im Jahre 1941 vom Stapel gelaufene „H.M.S. Hildasay“ wurde zum Ende des 2. Weltkriegs als Minensucher vor der ostafrikanischen Küste eingesetzt. Es war gemeinsam mit ihrem Schwesterschiff, der „H.M.S. Shapinsay“, in Mombasa stationiert. Am 21. Juni 1945 ist das Schiff im Rahmen einer Rettungsaktion vor Waa gesunken. Es unterstützte das Schwesterschiff „H.M.S. Shapinsay“ beim Abschleppen eines Schiffes von Tanga nach Mombasa als dieses in Schwierigkeiten geriet. Während die „H.M.S. Hildasay“ versuchte, die beiden Schiffe vom Riff fernzuhalten, lief es selbst auf das Riff auf und sank. Kapitän „Pip“ Wilkinson und seine Mannschaft konnten gerettet werden. Das Schiff hat sich beim Untergang um 180 Grad gedreht und liegt nun kieloben auf dem Sandgrund. Die maximale Tauchtiefe liegt hier bei 24 – 27 m. Teile der Brücke wurden an den Strand gespült. Taucher können daher nur die Unterseite des ca. 25 m langen Wracks betrachten. Ehrlich gesagt ist nicht viel zu sehen.


Das Hauptinteresse liegt bei diesem Tauchgang nicht nur bei dem Wrack. Auf ihm lagen mehrere Skorpionsfische. Nachdem wir das Wrack mehrmals umrundet hatten, schwammen wir zum nahegelegenen Korallenriff. Begleitet wurden wir von 2 Schiffshalterfischen. Die Sichtverhältnisse waren recht gut, doch außer einer Schildkröte gab es nichts Nennenswertes zu sehen… und schon gar keine Walhaie.

In der Zeit von September bis November ist hier die Chance, Walhaie zu sehen, sehr hoch. Tatsächlich wurden an einem Tag, als ich gerade auf Safari war, zwei Walhaie direkt am Riff vor meinem Hotel gesichtet. Ich selbst habe während meines zweiwöchigen Aufenthalts in Kenia keinen einzigen Walhai gesehen. Zwar sprang unser Tauchguide einmal bei einer Tauchausfahrt aufgeregt auf, deutete wild gestikulierend auf´s Wasser und rief: „Whaleshark!“. Doch nachdem ich wie von der Tarantel gestochen meine Schnorchel-Ausrüstung geschnappt hatte und voller Erwartung die Wasseroberfläche nach auffälligen Schatten absuchte, entpuppte sich der vermeintliche Walhai bloß als große Planktonansammlung.


Walhaie vor Kenias Küste In der Zeit von September bis November besteht an der kenianischen Küste die Chance, die bis zu 18 m langen Walhaie zu sehen. Bootstouren ermöglichen Urlaubern, mit den friedlichen Giganten zu schwimmen... [mehr]

Jenseits von Afrika Unzählige Male hatte ich die Filme „Jenseits von Afrika“ und „Der Geist und die Dunkelheit“ gesehen. Dann endlich ist ein Traum wahrgeworden – Ende November schaute ich aus dem Flugzeug auf den schneebedeckten Gipfel des Kilimandscharo. Für ein paar Minuten war die Wolkendecke aufgerissen und gab einen Blick frei auf den höchsten Berg Afrikas. Irgendwo unter mir zogen riesige Büffel- und Elefantenherden über die endlose Savanne, jagten Löwenrudel und kauten Giraffen an den Blättern der Schirmakazien. Eine halbe Stunde später landete ich in Mombasa. [mehr]

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