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von Roger Blum

Tauchen in Gibraltar

Gibraltar - Der Schlüssel des Mittelmeeres


An Spaniens Südzipfel steigt steil ein Felsklotz aus der Bucht von Algeciras aus dem Meer auf - die britische Kronkolonie Gibraltar. Die strategisch wichtige Felsenhalbinsel zwischen Mittelmeer und Atlantik ist seit 1704 britisches Hoheitsgebiet und wird ungeachtet aller spanischen Ansprüche nicht mehr herausgegeben.

Die Straße vom Gibraltar, die den Atlantischen Ozean mit dem Mittelmeer verbindet war seit jeher von enormer strategischer Bedeutung. Großbritannien unterhält noch heute hier einen großen Flottenstützpunkt. Spanien erkennt lediglich eine kleine Zone um den Hafen von Gibraltar als britisch an und beruft sich dabei auf den Vertrag von Utrecht. Großbritannien beansprucht jedoch eine Drei-Meilen-Zone.


Das britische Überseeterritorium gliedert sich in das Naturschutzgebiet Upper Rock, das Stadtgebiet, die Ostseite und den zu Gibraltar gehörenden Teil des Mittelmeeres. Der Felsen von Gibraltar (Upper Rock) ist schon von weitem zu sehen. Man nennt ihn auch den „Affenfelsen“, denn es ist der einzige Ort Europas, an dem Affen freilebend vorkommen.

Es handelt sich um Berberaffen (Macaca silvanus), die sehr aufdringlich werden können. Ich habe selbst erlebt, wie ein solcher Affe einer arglosen Touristin an den Haaren gezogen hat. Laut einer Legende weht die britische Flagge so lange über Gibraltar, bis der letzte Affe verschwunden ist. Damit ist aber nicht zu rechnen, die Affen vermehren sich derzeit prächtig.


Neben Upper Rock ist auch das ganze Meeresgebiet von Gibraltar seit dem 1. Januar 1996 unter Schutz gestellt. In der Meerenge von Gibraltar sind ganzjährig Delfine der Arten Common Delfin, Stripped Delfin und Bottlenose Delfin anzutreffen. Taucher kommen jedoch insbesondere wegen der vielen Wracks nach Gibraltar. Die bekanntesten Wracks sind die SS Rosslyn, ein recht einfach zu betauchendes 100 Meter-Wrack in 22 m Tiefe, sowie die SS Exellence, welche in 23 bis 28 m Tiefe liegt. Dort kann allerdings eine nicht unerhebliche Strömung das Tauchen trüben. Weitere Tauchplätze sind „The Batty“ in 12 – 14 m Tiefe, drei Wracks in Little Bay sowie die schön bewachsenen „Seven Sisters“. Die Wassertemperatur beträgt zwischen 16°C – 20°C und die Sicht zwischen 5 bis 15 m. Fast alle größeren Tauchbasen in der Nähe von Malaga bieten Tauchausflüge nach Gibraltar an.




La Herradura – Tauchen an der Costa del Sol (Andalusien/Spanien) Die Costa del Sol in Andalusien ist eine der beliebtesten Ferienregionen Spaniens. Und das gilt nicht nur für Sonnenanbeter, sondern auch für Taucher. Im Meer vor der Costa del Sol wächst, kriecht und schwimmt eine immense Vielfalt maritimen Lebens. Vor der Küste Nerjas beginnt der Unterwasser-Nationalpark Maro - Cerro Gordo. Hier befindet sich bei La Herradura eine kleine Bucht. Unter Wasser bietet das Gebiet eine interessante Szenerie mit Steilabfällen, Spalten, Überhängen und kleinen Grotten. [mehr]

Gibraltar (Großbritannien) Gibraltar gehört zum Vereinigten Königreich, liegt aber im Süden von Spanien an der Costa del Sol. Ein Besuch auf dem Affenfelsen ist für Gibraltarbesucher ein absolutes Muss. Hier leben die einzigsten in Europa freilebenden Affen. [mehr bei ecotourismus.de]

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