Home | Impressum | Kontakt
Easydive24.de
Startseite Tauchziele Tauchen in Deutschland Meeresleben Fisch-Führer Wracktauchen Tauchberichte Fotos Links



--- [Anzeige] ---






--- [Anzeige] ---



von Roger Blum

Exponate des Sporttauchermuseums Wendenschloß

Schnorchel


Die ersten Rohre zum Ein- und Ausatmen unter Wasser waren dicke Schilfhalme. Seit dem Mittelalter hat sich das Luftrohr weiterentwickelt. Heute gibt es verschiedene Arten von Schnorcheln mit Ballventilen oder sonstigen Verschlüssen, die teilweise platzsparend zerlegt werden können.


Historische Flossen und Schnorchel im Sporttauchermuseum Wendenschloß


Der klassische Schnorchel besteht aus einem unflexiblen, geraden Kunststoffrohr mit weichem Mundstück und Beißwarzen. In der Praxis bewährte sich die einfache Konstruktion mit einer Länge zwischen 35 und 40 cm bei einem Durchmesser von 2 bis 2,5 cm. Eine Kombination dieser Maße gewährleistet einen ausreichend geringen Atemwiderstand bei möglichst kleinem Totraum. Denn je größer der Schnorchel, desto größer ist auch die Pendelluft und kleiner wird die Menge an Frischluft. Ein Nachteil des klassischen Schnorcheltyps ist allerdings, dass er bei hohem Wellengang oder beim Tauchen schnell mit Wasser vollläuft. Der Taucher benötigt dann viel Kraft, um das mit Wasser gefüllte Rohr auszublasen.

Entwickelt wurden daher Schnorchel mit Spritzwasserschutz. Hier befindet sich am Ende des Rohrs ein Spritzwasserschutz, um zu verhindern, dass Spritzwasser in das Schnorchelrohr gelangt. Diese Schutzvorrichtung eignete sich speziell beim Schnorcheln bei hohem Wellengang und in unruhigen Gewässern. Zwar wird das Eindringen von Spritzwasser verhindert, nicht jedoch das Einlaufen von Wasser generell.

Eine Weiterentwicklung war die flexible Atemhilfe mit Ausblasventil. Dieser Schnorcheltyp bietet ein flexibles Rohr, welches mit einem Ausblasventil unter dem Silikon-Mundstück ausgestattet ist. Ein Vorteil des flexiblen Plastikrohrs ist, dass das Mundstück perfekt ausgerichtet und Dank des Schnorchelhalters am Maskenband fixiert werden kann. Das Spezialventil zum Ausblasen bietet den Vorteil, dass das eingelaufene Wasser gesammelt wird und nicht direkt in den Mund gelangt. Auch beim Auftauchen ist dieses Ventil hilfreich, da der Großteil des eingelaufenen Wassers ablaufen kann. Folglich benötigt man weniger Kraft und Restluft, um das Restwasser aus dem Rohr zu blasen.


Schnorchel mit Gummimundstück (DDR, 1970) Schnorchel "Barrakuda" (1957)


Auch wurden sogenannte Trockenschnorchel entwickelt. Diese sind so konstruiert, dass sich das Innenrohr sowohl beim Tauchen als auch bei Spritzwasser nicht mit Wasser füllt. Am Ende des Plastikrohrs befindet sich ein Ventil, welches das Einlaufen verhindert, wenn Wasser eindringen möchte. Dieses Spülluftventil macht auch das Eindringen von Luft unmöglich, sobald Wasser einläuft. Trockenschnorchel sind zumeist mit einem Ausblasventil ausgestattet.

Eine Vielzahl unterschiedlicher Schnorcheltypen vom Eigenbau bis zur industriellen Fertigung können im Tauchermuseum Berlin-Wendenschloß besichtigt werden.

Text/Fotos: Roger Blum


Vorgestellt: Exponate des Sporttauchermuseums Wendenschloss

Mehrglasmaske mit aufblasbarem Gummischlauch (Baujahr ca. 1940 -1945)

Ende des Jahres 2014 erhielt das Sporttauchermuseum Berlin-Wendenschloss eine Schenkung aus dem Nachlass von Franz Cech aus Wien. Dieser hatte in den Jahren 1945 bis 1952 eine Vielzahl von Gegenständen für die Expeditionen des österreichischen Meeresforschers Prof. Dr. Rupert Riedl entworfen und hergestellt. Riedl war unter anderem Leiter der ersten österreichischen Nachkriegsexpedition "Unterwasser-Expedition Austria". [mehr]


Aus den Anfängen der Unterwasserfotografie in der DDR - Die Praktisix

Eine Herausforderung der Unterwasserfotografen die Fotoapparate wasserdicht und den Anforderungen unter der Wasseroberfläche bedienerfreundlich zu gestalten. Zu dieser Zeit war die "Praktisix" ein bekanntes Modell. Die klassische einäugige Spiegelreflexkamera für das Mittelformat (6 x 6) wurde im Jahre 1956 anlässlich der photokina eingeführt und in ihren ersten Versionen vom VEB Kamera-Werke Niedersedlitz von 1957 bis 1964 produziert. Sie war die Verläuferin der Pentacon Six. [mehr]


Exponate von der Unterwasser-Expedition Austria 1948/1949

Ende des Jahres 2014 erhielt das Sporttauchermuseum Berlin-Wendenschloß eine Schenkung aus dem Nachlass von Franz Cech (geb. 13.5.1923, gest. 8.6.2002) aus Wien. Dieser hatte eine Vielzahl von Gegenständen für die Expeditionen des österreichischen Meeresforschers Prof. Dr. Rupert Riedl entworfen und hergestellt. 1948/49 war Riedl unter anderem Leiter der ersten österreichischen Nachkriegsexpedition in Sizilien und in der nordafrikanischen Inselwelt. [mehr]






Tauchermuseum beteiligte sich am Museumstag 2016 Der Tauchsportklub Adlershof im ProSport Berlin e.V. beteiligte sich mit seinem Museum am 22. Mai 2016 am 39. Internationalen Museumstag (IMT). Uwe Scholz führte interessierte Taucher und Nichttaucher durch das vereinseigene Museum. Als neue Ausstellungsstücke konnte das Sporttauchermuseum eine Vielzahl von Eigenbaugeräten des Meeres- und Polarforschers Dr. Martin Rauschert präsentieren, z.B. Kameragehäuse aus den 1950iger Jahren. [mehr]

Abtauchen in Wendenschloß (Berlin-Köpenick) Wendenschloß liegt im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick etwa dreieinhalb Kilometer von der Altstadt Köpenick entfernt. Der Name verweist auf die Wenden, die hier einst wohnten. Hier machten die Taucher des Tauchsportklubs Adlershof im ProSport24 e.V. vor dem Historischen Fährhaus eine interessante Entdeckung. In 2-3 m Tiefe entdeckten sie zufällig einige gut erhaltene Tassen, Teller und Kaffeekännchen der MITROPA. [mehr]


Startseite | Destinations / Tauchziele | Fischbestimmung | Tauchen in Deutschland | Wracktauchen | Schatztauchen
Werben Sie bei uns | Impressum | Kontakt Easydive24 | Links