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Antarktis

Arctowksi Station

(geografische Lage: 62°09´ s.B.; 58°28´ w.L.)

Auf King George Island, der größten der Süd-Shetland-Inseln, befindet sich die größte Konzentration von Forschungsstationen in der Antarktis, darunter die Base Presidente Eduardo Frei Montalva (Chile) und die Bellingshausen-Station (Russland). Außerdem befinden sich hier die Stationen von China, Südkorea, Uruguay und Argentinien. An der Admirality Bay befinden sich ebenfalls die Station Comandante Ferraz (Brasilien) und die Pieter J. Lenie Station (USA). Gemeinsam mit dem argentinischen Instituto Antártico Argentino (IAA) betreibt das deutsche Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung auf King George Island seit 1993 das Dallmann-Labor, benannt nach dem deutschen Entdecker und Polarforscher Eduard Dallmann (1830 – 1896). Das Labor ist keine selbständige Station, sondern Teil der argentinischen Station Jubany. Wissenschaftler aus zahlreichen Fachrichtungen und aus verschiedenen Nationen sind hier zum Teil ganzjährig bei der Arbeit.

King George Island

Auf King George Island befindet sich auch die polnische Antarktisstation Arctowski. Sie wurde am 26. Februar 1977 von 19 Forschern in Betrieb genommen. Die Station besteht heute aus 15 Gebäuden. Im Winter leben hier durchschnittlich 12 Leute, im Sommer sind es maximal 40.

Admiraly Bay (King-George-Island) mit Teilen der Arctowski-Station

Arctowski Station

Benannt ist die Polarstation nach dem polnischen Wissenschaftler Hendryk Arctowski (1871 – 1958), einem polnischen Geophysiker, Erdkundler, Reisenden und Polarwissenschaftler, der von 1897 bis 1899 als Mitglied der „Belgica“-Expedition zu den ersten Personen gehörte, der in der Antarktis überwinterte. Arctowski diente unter Roald Amundsen und war einer der ersten Polen in der Antarktis. Als die „Belgica“ einen Winter lang im Weddellmeer eingeschlossen war, ist sie gewissermaßen zum Geisterschiff geworden. Die Mannschaft wurde von einer eigenartigen Melancholie befallen, die sich im Laufe der Wochen zu Depressionen und glatter Verzweifelung ausweitete. Die Männer konnten sich nur mit äußerster Schwierigkeit auf irgendetwas konzentrieren. Die Diagnose des Arztes lautete: Polaranämie. Die Symptome waren bei allen ziemlich die gleichen: zunehmende Blässe des Gesichts, auffallende Fettigkeit der Haut, starker Haarwuchs wie bei Leichen, Anschwellungen an den Augen und Knöcheln sowie Kopfweh, Übelkeit und Schlaflosigkeit bei starkem Schlafbedürfnis. Ein Mann wurde von der Wahnvorstellung gepackt, die anderen Mannschaftsmitglieder wollten ihn umbringen, so dass er sich zum Schlafen jedes Mal in eine winzige Nische des Schiffes zwängte. Ein weiterer bekam hysterische Anfälle, die ihn für eine Weile taubstumm werden ließen. Am 5. Juni 1899 starb der belgische Physiker Emile Danco an Herzbeschwerden, die zum Teil auf seine Angst vor der Dunkelheit zurückzuführen waren. Er wurde nach Seemannsbrauch in einem Sack aus Segeltuch mit Gewichten an Beinen beschwert durch ein Eisloch im Meer begraben.

Zur Bekämpfung der erschreckenden Symptome von Wahnsinn fingen die Männer der „Belgica“ an, im Kreis um ihr Schiff zu laufen. Die Strecke wurde später als die „Irrenhaus-Promenade“ bekannt. Des weiteren ordnete der Arzt an, dass – um die fehlende Sonne zu ersetzen – alle Patienten täglich eine Stunde nackt vor dem hellflackerndem Feuer sitzen und rundum ihre Haut bestrahlen lassen müssen. Dies zusammen mit einer Diät von Pinguin- und Robbenfleisch, Milch und Preiselbeersaft schlug jedenfalls so gut an, dass sich der Zustand der Mannschaft nicht verschlimmerte.



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