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Krustentiere

Baikalflohkrebs
(Acanthogammarus maculosus)


Systematik

Klasse Teilklasse Ordnung Unterordnung Familie
MALACOSTRACA EUMALACOSTRACA AMPHIPORA SENTICAUDATA ACANTHOGAMMARIDAE

Wissenschaftlicher Name: Acanthogammarus (Ancyracanthus) maculosus (Dorogostaisky, 1930)

Allgemeine Informationen

Namen: Baikalflohkrebs (D), Amphipod (UK)
Vorkommen: Baikalsee
Lebensraum: in Tiefen von 3 – 120 m
Größe:

Acanthogammarus maculosus
Location: Baikalsee
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Bernd Papenfuß

Acanthogammarus maculosus Acanthogammarus maculosus
Location: Baikalsee
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Bernd Papenfuß
Location: Baikalsee
Foto: Bernd Papenfuß

Beschreibung

Der Flohkrebs Acanthogammarus maculosus ist aufgrund seiner Größe einer der spektakulärsten Acanthogammarus-Arten. Er lebt auf felsigen Böden des Baikalsees in Tiefen zwischen 3 – 120 m. Auffällig sind seine seitlichen Dornen.

Baikalsee ist der tiefste, älteste und wasserreichste Süßwassersee der Welt. Seine tiefste Stelle liegt bei 1642 m. Er wird auch das Sibirische Meer genannt. Das klare, saubere Wasser und die Vielfalt der Flora und Fauna sind einmalig. Derzeit geht man von schätzungsweise 2600 Arten aus, die im und am Baikalsee leben. Etwa 80 % der Arten sind endemisch, d.h. sie kommen nur dort vor. Es gibt wohl keinen anderen See, der eine solch hohe endemische Artenvielfalt vorweisen kann.

Baikalsee Baikalsee
Der Baikalsee (Fotos: Bernd Papenfuß)


Die Wassertemperatur des Baikalsees beträgt im Jahresmittel nur etwa 7 °C. Das kalte Wasser bietet optimale Lebensbedingungen für Flohkrebse, die 90 % der Biomasse des Baikalsees ausmachen. Sie sind in etwa 230 Arten vertreten. Insbesondere der ständigen Reinigungsarbeit der Flohkrebse – vor allem der Gammarus und Epischura-Arten – verdankt der Baikalsee seine extreme Sauberkeit. Hervorzuheben ist hier der etwa 1,5 mm lange Baikal-Epischura (Epischura baikalensis), der kleine Algen und Bakterien vertilgt. Die winzigen Flohkrebse bilden auch die Nahrungsgrundlage für den Omul (Coregonus migratorius) und die Baikal-Ölfische (Golomjanka). Ein größerer Flohkrebs Macrohectopus branickii – von den Einheimischen Jur genannt – vertilgt größere organische Rückstände wie tote Fische, Insekten und sogar ertrunkene Landwirbeltiere. Es wird behauptet, dass man die Leiche eine ertrunkenen Menschen innerhalb von sieben Tagen gefunden haben muss, da sonst der Selbstreinigungsprozess des Baikalsees alle Spuren beseitigt hat.

Arten der Gattung Acanthogammarus

Acanthogammarus albus
Acanthogammarus cf. maculosus MED-2011
Acanthogammarus godlewskii
Acanthogammarus gracilispinus
Acanthogammarus lappaceus
Acanthogammarus maculosus
Acanthogammarus reinchardii
Acanthogammarus victorii



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